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Wie man Canfield Solitaire spielt: Regeln und Gewinnstrategien

By Zolitaire - 2025-03-31

Wie man Canfield Solitär spielt: Regeln und Gewinnstrategien

Lerne, wie man Canfield Solitär mit Regeln, Aufbau und Strategien spielt. Diese Tipps helfen dir, das Spiel zu meistern und deine Gewinnchancen zu verbessern.

Canfield Solitär erhöht den Schwierigkeitsgrad im Solitärspiel. Das Ziel ist dasselbe wie bei vielen anderen Varianten: Alle Karten in aufsteigender Reihenfolge und nach Farbe getrennt auf die vier Fundamentstapel zu legen. Canfield enthält vertraute Elemente wie einen Nachziehstapel, einen Ablagestapel, vier Fundamentstapel und ein Tableau. Doch es gibt auch mehrere wichtige Unterschiede, die diese Variante schwieriger machen als viele andere Solitär-Kartenspiele.

Von einem Reservestapel mit 13 verdeckten Karten bis hin zu nur vier Tableau-Spalten – dieses Spiel wird nicht umsonst auch „Dämonen-Solitär“ genannt. Es gilt als eines der schwierigsten Einzelspieler-Kartenspiele mit einer durchschnittlichen Gewinnrate von nur 7 %.

Trotz seiner einzigartigen Herausforderungen erklärt dieser Artikel die Spielregeln, den Aufbau und die Gewinnstrategien, damit du Canfield Solitär spielen und schon bald gewinnen kannst.

Ziel von Canfield Solitär

Wie bei anderen Solitärspielen besteht das Ziel darin, alle 52 Karten auf vier Fundamentstapel zu legen – in aufsteigender Reihenfolge und getrennt nach Farbe. Die Startkarte jedes Fundamentstapels wird jedoch zufällig während des Aufbaus gewählt.

wie man canfield Solitär aufbaut

Wie man Canfield Solitär aufbaut

Canfield verwendet ein Standarddeck mit 52 Karten und richtet fünf verschiedene Bereiche ein.

  • Reservestapel: Die ersten 13 verdeckten Karten bilden den Reservestapel. Die oberste Karte wird aufgedeckt. Diese Karte darf im Fundament oder im Tableau gespielt werden. Nur Reservestapelkarten dürfen leere Spalten im Tableau auffüllen. Sobald die oberste Karte gespielt wurde, darfst du die nächste aufdecken und verwenden.
  • Fundamentstapel: Diese befinden sich über und leicht rechts vom Reservestapel. Um zu gewinnen, musst du alle Karten aufsteigend und farblich sortiert auf diese Stapel legen. Die linke Fundamentkarte wird aufgedeckt und ist deine erste Basiskarte. Alle anderen Fundamentstapel müssen mit demselben Rang beginnen. Nur diese erste Karte wird zu Beginn ausgelegt.
  • Tableau-Spalten: Vier offene Karten werden horizontal unterhalb der Fundamentstapel und rechts vom Reservestapel ausgelegt. In diesen Spalten baust du absteigende Sequenzen mit abwechselnden Farben. Die Sequenzen können „gewickelt“ werden, d. h. du kannst vom König zum Ass übergehen.
  • Nachziehstapel: Die übrigen Karten werden verdeckt ganz links als Nachziehstapel abgelegt. Wenn du im Tableau keine Züge mehr machen kannst und keine spielbare Reservestapelkarte hast, ziehe Karten von hier.
  • Ablagestapel: Neben dem Nachziehstapel befindet sich der Ablagestapel. Du drehst drei Karten auf einmal vom Nachziehstapel um, aber nur die oberste Karte im Ablagestapel ist spielbar.
wie man canfield Solitär spielt

Wie man Canfield Solitär spielt

Wenn du schon andere Solitärspiele wie Klondike Solitär gespielt hast, wirst du die Regeln von Canfield schnell verstehen, da sie dem klassischen Spiel ähneln.

Fundamentstapel nach Farbe in aufsteigender Reihenfolge bauen (mit Rang-Wicklung)

Du hast vier Fundamentstapel, je einer pro Farbe. Diese werden in aufsteigender Reihenfolge gebaut (drei, vier, fünf usw.), aber das Spiel beginnt mit einer zufälligen Basiskarte – nicht mit einem Ass. Um die Reihenfolge zu vervollständigen, musst du die Ränge „wickeln“. Beispiel: Ist deine Basiskarte eine Zehn, musst du Bube, Dame, König, dann Ass und weiter bis zur Neun legen.

Nur aufgedeckte Karten spielen

Verdeckte Karten im Nachzieh- und Reservestapel dürfen erst gespielt werden, wenn sie aufgedeckt wurden. Beim Ziehen werden drei Karten auf den Ablagestapel gelegt, aber nur die oberste ist spielbar. Gleiches gilt für die Reservestapelkarte.

Sequenzen im Tableau absteigend und in wechselnden Farben bauen

Sequenzen im Tableau müssen absteigend (fünf, vier, drei) und farblich wechselnd (schwarz/rot) sein. Auch sie können gewickelt werden. Beginnt deine Sequenz mit einem Buben in Pik, muss die nächste Karte entweder zehn in Karo oder Herz sein. Endet die Sequenz mit zwei in Kreuz und Ass in Herz, kannst du mit einem König in Pik oder Kreuz fortfahren.

Sequenzen dürfen verschoben werden, solange die Regeln für absteigende Reihenfolge und Farbwechsel eingehalten werden. Beispielsweise kann eine Sequenz, die mit einer roten Acht beginnt, auf eine schwarze Neun gelegt werden. Es gibt keine Begrenzung für die Länge.

Leere Tableau-Spalten werden zuerst mit Reservestapelkarten aufgefüllt

Nur die oberste Reservestapelkarte darf leere Tableau-Spalten füllen – bis die Reserve leer ist. Danach kannst du Karten aus dem Ablagestapel, von den Fundamenten oder anderen Tableau-Spalten in leere Felder legen.

Verwende den Nachziehstapel, wenn du feststeckst

Wenn keine Züge mehr möglich sind, ziehe drei Karten aus dem Nachziehstapel auf den Ablagestapel. Nur die oberste Karte darf gespielt werden. Sobald sie gespielt ist, wird die nächste aufgedeckt und ist spielbar.

Du kannst den Nachziehstapel beliebig oft durchlaufen. Ist er aufgebraucht, drehe den Ablagestapel um und verwende ihn erneut als Nachziehstapel.

gewinnstrategien für canfield Solitär

Gewinnstrategien für Canfield Solitär

Canfield ist aufgrund des eingeschränkten Tableaus und der verdeckten Karten in der Reserve eine schwierige Variante. Diese Strategien helfen dir beim Gewinnen.

Gehe den Nachziehstapel durch, bevor du Züge machst

Nur der Nachzieh- und Reservestapel enthalten verdeckte Karten. Wenn du den Nachziehstapel durchgehst, erkennst du, welche 32 Karten dort sind und welche 12 in der Reserve. Dieses Wissen hilft dir, blockierende Karten zu erkennen und zu befreien.

Beispiel: Ist deine erste Basiskarte ein Bube in Herz und du siehst den Buben in Pik im Tableau, überprüfe den Nachziehstapel. Wenn du dort den Buben in Kreuz findest, weißt du, dass der letzte Bube – in Karo – in der Reserve steckt. Du kannst dann gezielt versuchen, ihn zu befreien.

Reservestapel zuerst leeren

Auch wenn du weißt, welche Karten in der Reserve sind, kennst du ihre Reihenfolge nicht. Spiele daher Karten aus der Reserve zuerst, um sie aufzudecken.

Da die Reserve leere Tableau-Spalten füllt, hilft dir das Leeren von Spalten, die Reserve schneller aufzubrauchen. Prüfe bei jeder Veränderung des Tableaus, ob du lieber die Reservestapelkarte verwenden kannst.

Beispiel: Ist deine Reservestapelkarte eine rote Vier und du spielst eine schwarze Fünf aus dem Ablagestapel auf eine rote Sechs, hast du das Tableau verändert. Selbst wenn im Ablagestapel noch eine rote Vier folgt, ist es besser, die aus der Reserve zu spielen, um eine neue Karte aufzudecken.

Behalte deine Basiskarten im Blick beim Sequenzaufbau

Lege deine Basiskarten möglichst früh auf die Fundamente, bevor du Sequenzen im Tableau aufbaust. Sonst besteht die Gefahr, sie zu vergraben.

Je früher deine Basiskarten gelegt sind, desto freier kannst du das Tableau aufbauen. Beispiel: Wenn deine Basiskarte eine Neun ist und zwei Tableau-Spalten mit Zehnen beginnen, wirst du schnell blockiert, wenn diese Zehnen nicht frühzeitig auf die Fundamente verschoben werden.

Züge vom Ablagestapel verzögern

Nur jede dritte Karte im Ablagestapel ist spielbar. Du solltest manchmal Züge verzögern, um später strategisch bessere Karten spielen zu können.

Da du Karten in Dreiergruppen ziehst, wird jede dritte Karte zugänglich. Wenn du eine Karte spielst, verschiebt sich die Reihenfolge. Durch das Verzögern kannst du die Reihenfolge bewahren.

Wenn du weißt, dass die nächste wichtige Karte an dritter Stelle kommt, solltest du den aktuellen Zyklus beenden, ohne andere Karten zu spielen, um sie beim nächsten Durchgang verfügbar zu machen.

Fundamentstapel gleichmäßig aufbauen

Ein gleichmäßiger Aufbau der Fundamente hilft dir, nicht im Tableau blockiert zu werden. Da du wechselnde Farben brauchst, ist es wichtig, nicht nur eine Farbe zu fördern.

Beispiel: Wenn du das Pik-Fundament zu früh fertigstellst, hast du nur noch Kreuz als schwarze Karten im Tableau. Dann musst du vier Sequenzen mit doppelt so vielen roten Karten wie schwarzen bauen – das wird schnell unmöglich.

Weitere Solitärvarianten entdecken

Das Schöne an Solitär ist die große Vielfalt an Varianten – jede mit einzigartigen Herausforderungen und Schwierigkeitsgraden. Wenn du dich Canfield nicht gewachsen fühlst, gibt es viele tolle Alternativen.

  • Solitär 3 Karten: Ähnlich wie Canfield, aber einfacher. Mehr Tableau-Spalten, keine Reserve und Fundamente beginnen mit Assen – ideal für Einsteiger.
  • Spider Solitär: Mit zwei Kartendecks. Schwierigkeit anpassbar durch Auswahl von 1, 2 oder 4 Farben. Du baust absteigende Sequenzen im Tableau, aber das Ziehen fügt jeder Spalte eine Karte hinzu – was Sequenzen blockieren kann.
  • FreeCell: Höhere Gewinnrate, da alle Karten offen ausgeteilt werden. Es gibt vier freie Felder, in die Karten temporär verschoben werden können. Ziel bleibt: Alle Karten nach Farbe auf die Fundamente bringen.
  • Pyramide: Benannt nach der einzigartigen Kartenanordnung. Ziel ist es, Paare zu bilden, die zusammen 13 ergeben. Die Paare werden dann abgelegt. Es gibt eine Nachziehstapel, ähnlich wie bei Solitär 1.

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